Mittwoch, 24. Mai 2017

Easy Peasy T mit Astronauten

In Vorbereitung auf das schöne Wetter habe ich vor Kurzem einige Sommershirts für den Großen genäht. Dabei habe ich wieder auf des Easy Peasy T von Stoffwechsel zurück gegriffen, das ich ja letzten Sommer schon mehrfach für ihn genäht habe. Ich finde den Schnitt nach wie vor richtig klasse: einfach, schnell genäht und sitzt gut. Und man kann sich die Ärmel sparen.
In diesem Rahmen habe ich auch gleich meine neue Coverlock ausprobiert. Ich habe wirklich lange überlegt, ob sich diese Anschaffung für mich wirklich lohnt und ob mir das nicht zu kompliziert ist. Und dann ist das ja auch noch eine Platz- und Geldfrage. Nach Monaten des Überlegens und in Hinblick auf den bevorstehenden Mutterschutz hatte ich mich dann bereits Weihnachten dazu entschlossen, mir eine zu kaufen und habe mir dafür auch Geld gewünscht. Allerdings vergingen dann doch noch einige Wochen bis ich mich dann tatsächlich mal für eine entscheiden konnte und diese dann auch bestellt habe. Geworden ist es dann die Janome Cover Pro 2000 mit Bonuspaket. Ich wollte die Maschine dann auch unbedingt noch vor der Geburt ausprobieren. Bestellt habe ich sie dann Ende März und aus Furcht stand sie dann auch noch bestimmt 2 Wochen unangetastet rum bis ich mich dann endlich gezwungen habe, sie auszuprobieren.
Das ging dann eigentlich erstaunlich gut. Auf alle Fälle einfacher als gedacht. Ich muss definitiv noch etwas mit den Einstellungen experimentieren, aber bislang bin ich ganz zufrieden. Ich denke, die Routine kommt dann auch mit der Zeit. Wenn ich an meine erste selbstgenähte Hose denke... die ist voller Fehler. Trotzdem hat der kleine Räuber sie damals ganz oft getragen und ich wurde oft darauf angesprochen, wie toll sie ist. Aber für stundenlanges Üben bin ich einfach viel zu ungeduldig.
Wie auch immer... eines meiner ersten Werke mit Coverlock ist dieses Shirt. Ich habe hier den Saum gecovert und auch das Halsbündchen mit 2 Nadeln abgesteppt. Das Absteppen damit gefällt mir richtig gut. Sonst habe ich das mit der normalen Nähmaschine und einem ganz flachen Zickzackstich gemacht, aber nach dem Waschen war das Halsbündchen dann trotzdem oft so "uneben". Und mit der Coverlock habe ich ein richtig schönes Ergebnis auch nach dem Waschen und es bleibt trotzdem alles dehnbar.
Die Vorderseite des Shirts habe ich aus dem Spaceboy-Jersey von Stoffwelten gemacht. Für die Rückseite habe ich mich dann für einen rot-weißen Ringeljersey entschieden und das dann mit curry-farbenen Bündchen kombiniert. Und so sieht es aus:





Freitag, 19. Mai 2017

Klimperkleiner Freutag

Letzten Freitag habe ich noch die kleine Babydecke gezeigt, um mich ein bisschen von der Warterei aufs Baby abzulenken und am nächsten Tag war es dann auch "schon" so weit. Ein paar Tage hat sie ja auf sich warten lassen, aber nun ist unser kleiner Maikäfer endlich da. <3
Zur Entlassung aus dem Krankenhaus gab es dann auch das erste selbstgenähte Outfit bestehend aus der Klimperklein Wickeljacke mit dem Herzchen-Jersey von Stoff und Liebe, der Klimperklein Checkerhose aus grünem Cord und extralangen Beinbündchen und darunter (und deswegen nicht sichtbar) der Klimperklein Wickelbody. Alles in Größe 50. Nicht zu vergessen die Klimperklein Babymütze aus dem Buch, die sogar ein bisschen klein ist. Aber die habe ich vorsorglich auch noch Nummer größer. Die einzelnen Sachen zeige ich später. Heute gibt es erstmal das Gesamtbild.



Freitag, 12. Mai 2017

Wartezeit verkürzen

Bei uns hat sich Nachwuchs angekündigt. Naja, eigentlich schon vor einer Weile und der errechnete Termin ist auch schon vorbei. Das heißt, geduldig bleiben, Nerven bewahren und warten... nicht unbedingt meine größte Stärke ;-)
Um mich derweil etwas zu beschäftigen, zeige ich einfach gleich mal das Babydeckchen, dass ich extra für die kleine Madame genäht habe.

Für die Vorderseite habe ich diesen niedlichen Jersey von Stoff und Stil genommen. Ich finde die Motive einfach zu süß.



Für die Rückseite habe ich einen Minky-Stoff aus meinem Stofflager genommen. Der ist wunderbar flauschig, aber nicht zu warm. Genau das richtige für ein Mai-Baby (hoffe ich).



Ich habe mich ganz bewusst dafür entschieden, keine "typische" Mädchendecke zu nähen. Zum einen fand ich den Jersey in hellblau viel schöner als in rosa und zum anderen denke ich, dass man auch als Babymädchen wunderbar ohne stereotypische Farben auskommt. Aber das ist ja Geschmackssache.

Allerdings war mir die Decke nur aus den beiden Stoffen irgendwie zu "unfertig". Ich wollte eigentlich gern eine petrolfarbene oder grüne Spitzenborte, aber ich habe absolut nichts Passendes gefunden. Dann bin ich über diese Borte in altrosa gestolpert und fand die sehr passend. So ist die Decke dann doch mädchenhaft geworden ;-)

So, dann müssen wir nur noch auf die Hauptperson warten.